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Xenos- Intergration und Vielfalt

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Das neue, durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte XENOS Programm, verfolgt das Ziel, Demokratiebewusstsein und Toleranz zu stärken und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen. Im Vordegrund stehen präventive Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Gefördert werden sollen Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Diskriminierung in arbeitsmarktlichen Handlungsfeldern wie Betrieb, Verwaltung, Ausbildung, Schule und Qualifizierung in Deutschland und in einem europäischen Kontext.

Im Rahmen von XENOS sollen praxisbezogene Lösungsansätze für die lokalen und regionalen Problemlagen unter Anwendung bereits erprobter und bewährter Konzepte und Methoden entwickelt und zur Implementierung guter Projektansätze beigetragen werden. Benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund sollen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und bei der Integration in die Gesellschaft dauerhaft und nachhaltig unterstützt werden. Erwachsene werden bei der Präventionsarbeit stärker in den Fokus genommen als bisher. Einbezogen wird auch die Zielgruppe der (ehemaligen) Strafgefangenen insbesondere mit dem Ziel der beruflichen Integration bildungsbenachteiligter jugendlicher Straftäter.

Interessierte Organisationen können ihren Projektvorschlag über ein internetgestütztes Onlineverfahren - unter www.xenos-de.de - in der Zeit vom 25. April bis 30. Mai 2008 einreichen.
Weitere Informationen:

IdA - Integration durch Austausch

Die Programmierung dieses Förderprogramms ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Ein Programmaufruf ist nicht vor dem Sommer 2008 zu erwarten. Nach jetzigem Stand ist laut BMAS Ziel des IdA-Programms: Das Zusammenfließen von Erfahrungen und Ideen aus verschiedenen Ländern sowie die transnationale Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungskonzepte zur Beseitigung von Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Gefördert werden transnationale Austauschvorhaben und Modellprojekte mit benachteiligten Menschen, insbesondere mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie mit Multiplikatoren und Experten/innen. Hier sind die (Ex-) Strafgefangenen genannt, realistisch kann man aber von der unmittelbaren Teilnahme von Mitarbeitern aus dem Bereich der vollzuglichen Bildung, Beschäftigung und Wiedereingliederung ausgehen. Der Aufbau von thematischen Netzwerken auf EU-Ebene wird ein wichtiger Bestandteil des Programms sein, um Netzwerkstrukturen und Kooperationsbeziehungen zu festigen. Vor dem Hintergrund der erfolgreichen transnationalen Projektumsetzungen im Programm EQUAL, hat der Strafvollzug eine besondere Präferenz beim BMAS.

Auch zu diesem Förderprogramm bedarf es seitens des Reso-Nordverbundes einer systematischen Vorbereitung in den kommenden Monaten.

Weitere Informationen:
Programmbeschreibung